Lumpazivagabundus 1990

Lumpazivagabundus
oder das liederliche Kleeblatt

Zauberposse von J. N. Nestroy, Saaler Sommer 1990

Vor dem Thron des Feenkönigs Stellaris wird der böse Geist Lumpazivagabundus verklagt, weil er die Söhne des Zauberers Mystifax zu einem liederlichen Lebenswandel verführte. Zwar will ihnen die Glücksgöttin Fortuna durch Rückgabe des verlorenen Vermögens wieder auf die Beine helfen. Doch Hilaris, einer der Betroffenen bekennt, ihn würde nur die Liebe auf den rechten Pfad zurückführen können. Er bittet deshalb Fortuna um die Hand ihrer Tochter Brillantine, die ihm jedoch verweigert wird. Da mischt sich Amorosa, die Beschützerin der Liebe ins Spiel und schließt mit der ungläubigen Fortuna eine Wette ab: Wenn von drei Handwerksburschen, die mit Glücksgütern überschüttet würden, auch nur einer vernünftig bliebe und durch die Liebe gebessert würde, dann soll Hilaris seine geliebte Brillantine heiraten dürfen. Dieser Plan wird ausgeführt. − Der Tischler Leim, der Schuster Knieriem und der Schneider Zwirn, die sich auf der Landstrasse treffen, träumen allesamt in der Nacht von einem Los mit derselben Nummer. Sie kaufen es am nächsten Tag und gewinnen damit 100.000 Taler, die sie untereinander teilen. Der Schneider Zwirn entwickelt sich unter dem Geldsegen zum leichtsinnigen Weiberhelden, der Schuster Knieriem, der an den nahen Weltuntergang glaubt, ergibt sich dem Trunk. Der Tischler Leim jedoch läßt sich vom Geld nicht korrumpieren, sondern kehrt zu seiner geliebten Peppi zurück, deren Hand ihm einst verweigert wurde. Damit hat Amorosa ihre Wette gewonnen und Hilaris darf Brillantine heimführen.

Personen und ihre Darsteller:

Stellaris, Feenkönig Heinz Meyer
Lumpazivagabundus, böser Geist Josef Ertl
Mystifax, Zauberer Josef Schneider
Fludribus, dessen 1. Sohn Wolfgang Kugler
Hilaris, dessen 2. Sohn Wolfgang Resch
Promillus, dessen 3. Sohn Bernhard Unger
Fortuna, Göttin des Glücks Sabine Reichl
Brillantine, ihre 1. Tochter Karin Meyer
Laura, ihre 2. Tochter Resi Zachmayer
Camilla, ihre 3. Tochter Marion Gaßner
Amorosa, Göttin der Liebe Silvia Huber
Leim, Tischler Josef Gleixner
Zwirn, Schneider Siegfried Heinrich
Knieriem, Schuster Klaus Kern
Meister Hobelmann Otto Geisenfelder
Peppi, seine Tochter Margit Lissner
Gertraud, Haushälterin Karin Huhn
Strudl, sein Nachbar Bernhard Schöfer
Anastasia, Strudls Braut Kathrin Haberl
Herr von Lüftig, Bänkelsänger Ernst Schmidl
Dame von Stand Maria Stark
Bediente Lydia Schmidt
   
Musikbegleitung Stefan Jedersberger
  Martin Balbierer
Souffleuse Vefi Meyer
Bühne Eigenbau der Darsteller

Technik

Fred Busch
  Georg Leipold
  Rudolf Buchner
Organisation Peter Buberger
Maske und Frisuren Klaus Kern
  Karin Huhn
  Ingrid Mayer
Regie Klaus Kern
Kostüme Stadttheater Regensburg

Fotos

Mitgliederbereich des TSK Saal
Kartenreservierung des TSK Saal
TSK Saal auf Facebook